Ich stöbere zum ersten Mal selbst durch unseren Blog und wandere durch die Geschichte der Niekao Lernwelten. Lange war es hier still, denn belebt und gepflegt wurde dieser Blog von meinem Exmann. Ein Mensch voller Tatendrang und Visionen, beseelt von einer besseren Welt und dem Wunsch im „Außen“ etwas zu bewegen, damit das „Innen“ lernen, leben und gesund arbeiten kann.  Über die Jahre mit mir ist ihm die Institution Schule manches Mal näher gewesen als die zahlreichen Firmen, die er seit Jahren berät. Ich verspüre die Lust, diesem Blog nun selbst Leben einzuhauchen.

Immer noch, um etwas zu bewegen. Denn auch ich habe das über 20 Jahre in meiner kleinen Welt des Klassenzimmers getan. Gute 15 Jahre hatte ich die Freiheit, individuelle und eigene Wege zu gehen und war erfüllt von Freude und Kraft die mir mein Beruf als Grundschullehrerin täglich schenkte. Individualisierender Unterricht war von Anbeginn mein Steckenpferd und so entstanden die Niekao Lernwelten. Ich hatte das große Glück, dass die Rahmenbedingungen an meiner ersten Schule stimmten. Dafür bin ich unendlich dankbar, denn meine Schulleiterin vertraute mir und ich durfte…

Heute bin ich frühpensioniert, geknickt im Jahr 2013 durch das Mobbing einer durch schwere Krankheit belasteten und fehlgeleiteten Mutter und schließlich 2018 gebrochen durch eine chronische Schmerzerkrankung.

Ich werde auch in Zukunft an den Niekao Lernwelten Teil haben. Nicht als stille Autorin unter vielen, sondern ein bisschen mehr im Stil meines Exmannes. Mein kleines Klassenzimmer liegt hinter mir, aber Niekao gibt es noch und mein Kopf, meine Seele und mein Herz sprühen wieder.

Daher tue ich es heute :))

Ich fühle mit den Kolleginnen, die aktuell ihre Ferien genießen und sich auf ihr neues erstes Schuljahr freuen ebenso wie mit den Eltern der neuen Schulanfänger. Um den Bogen rund zu machen, hier zwei kleine Artikel in erster Linie für Eltern und doch auch für die Kolleginnen. Getragen von der Hoffnung und dem Wunsch, daran zu erinnern wie Erziehung und Bildung der Lernanfänger am besten gelingt. Dann nämlich, wenn Schule und Elternhaus von Anfang an gemeinsam an einem Strang ziehen, zum Wohle der Ihnen anvertrauten Kinder.

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