Am Anfang sind es meist nur kleine Sticheleien. Sandra hat einen hässlichen Pullover, Kevin einen komischen Haarschnitt. Doch statt wie früher hinter vorgehaltener Hand mit der besten Freundin zu tuscheln, wird heutzutage sofort alles bei Facebook, Twitter und Co. gepostet. Da erfährt dann nicht nur Sven in Deutschland, das Peter was mit ‘ner anderen hatte, sondern auch direkt Miguel in Spanien und Angelo in Italien. Was mit einer kleinen Bemerkung angefangen hat, kann in der virtuellen Welt bald überdimensionale Ausmaße annehmen – meist nicht ohne gravierende Folgen. Virtuelles Mobbing kann ganz schnell so manche zarte Kinderseele zerstören. Und das Schlimme daran: Das Internet vergisst nie! Was einmal geschrieben wurde, ist nicht mehr so leicht aus dem Netz zu löschen. Was können Eltern und Lehrer tun, um dem Cybermobbing ein Ende zu setzen? Wir möchten Ihnen in den nächsten Tagen und Wochen ein paar Lösungswege mit an die Hand geben, wie sie Ihren Schülern bzw. Kindern den richtigen Umgang mit dem Internet aufzeigen können. Dabei soll es vor allem um die Fragen gehen, wie sich Mädchen und Jungen gegen Cybermobbing wehren können und wem sie sich im Ernstfall anvertrauen sollen. Wir werfen auch einen Blick auf die vermeintlichen Täter. Wie kann verhindert werden, dass Kinder im Netz peinliche oder gar verletzende Bilder, Videos oder Beleidigungen veröffentlichen? Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen, Tipps oder Fragen mit uns teilen würden.

Ähnliche Artikel: